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| Die kompakt formulierten Lernziele unterstützen ein verantwortungsbewusstes Verständnis dafür, dass Digitalisierung nicht nur nützliche Anwendungen ermöglicht, sondern auch Energie, Rohstoffe, Transport, Herstellung und Entsorgung betrifft und dadurch ökologische Folgen mit dem eigenen Alltag verbunden sind. Lernziele Die Schülerinnen und Schüler können:
| | Digitalisierung wirkt oft immateriell, benötigt aber Geräte, Rohstoffe, Strom, Netze und Rechenzentren. Nachhaltige digitale Grundbildung macht diese Infrastruktur sichtbar und fragt, wie '''Nutzung, Gerätelebensdauer, Reparatur, Datentransfer und Entsorgung''' verantwortungsvoller gestaltet werden können. |
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| == 18.1 Lernziele == | | == Lehrplanbezug == |
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| * ökologische Problemkonstellationen im Zusammenhang mit Digitalisierung benennen.
| | {| class="wikitable" |
| * erklären, warum digitale Geräte, Netze und Rechenzentren Energie und Rohstoffe benötigen.
| | ! Bereich |
| * Beispiele für Umweltfolgen von Herstellung, Nutzung und Entsorgung digitaler Technik beschreiben.
| | ! Zuordnung |
| * zwischen Nutzen digitaler Anwendungen und ökologischen Belastungen abwägen.
| | |- |
| * das eigene Nutzungsverhalten im Hinblick auf Energieverbrauch, Gerätekauf und Entsorgung reflektieren.
| | | '''Kompetenzbereich''' |
| * einfache Handlungsmöglichkeiten für einen nachhaltigeren Umgang mit digitaler Technik ableiten.
| | | Handeln |
| | |- |
| | | '''Perspektiven''' |
| | | G, I |
| | |- |
| | | '''Schwerpunkt''' |
| | | Ökologische Problemkonstellationen der Digitalisierung und eigenes verantwortungsvolles Handeln |
| | |- |
| | | '''Kompetenz''' |
| | | Ökologische Problemkonstellationen wie Energie- und Rohstoffbedarf im Zusammenhang mit Digitalisierung benennen und verantwortungsvolle Handlungsmöglichkeiten ableiten. |
| | |} |
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| == 18.2 Lerninhalte == | | == Lernziele == |
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| Die Lerninhalte verbinden technische Alltagsnutzung mit Umweltfragen, damit sichtbar wird, dass Digitalisierung nicht immateriell und folgenlos ist, sondern auf Geräte, Strom, Rohstoffe, Lieferketten und Entsorgungsprozesse angewiesen bleibt, die ökologisch und gesellschaftlich bedeutsam sind. | | Die Schülerinnen und Schüler können: |
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| | * erklären, dass digitale Systeme materielle Infrastruktur benötigen; |
| | * Rohstoffe als Bestandteil digitaler Geräte benennen; |
| | * Energieverbrauch von Geräten, Netzen und Rechenzentren qualitativ erklären; |
| | * den Lebenszyklus eines digitalen Geräts beschreiben; |
| | * Elektroschrott und Recycling als Problemfelder einordnen; |
| | * Zielkonflikte zwischen digitalem Nutzen und Umweltbelastung erkennen; |
| | * Reparatur, Weiterverwendung und Recycling vergleichen; |
| | * datensparsame und ressourcenschonende Handlungsoptionen nennen; |
| | * zwischen individueller Verantwortung und Aufgaben von Unternehmen sowie Politik unterscheiden; |
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| | == Lerninhalte == |
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| === Digitalisierung braucht materielle Grundlagen === | | === Digitalisierung braucht materielle Grundlagen === |
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| Das grundlegende Verständnis wächst besonders gut, wenn digitale Anwendungen nicht nur als unsichtbare Dienste erscheinen, sondern als materielle Systeme aus Geräten, Kabeln, Funknetzen, Rechenzentren und vielen technischen Bauteilen, die hergestellt, betrieben und ersetzt werden müssen. Digitale Medien wirken oft leicht und scheinbar immateriell. Nachrichten werden verschickt, Videos gestreamt, Dateien in der Cloud gespeichert und Spiele online gespielt. Hinter diesen Vorgängen stehen jedoch immer materielle Infrastrukturen. Dazu gehören Smartphones, Tablets, Laptops, Router, Server, Rechenzentren, Mobilfunkmasten, Glasfaserkabel und Speichersysteme. Ohne diese Technik wäre digitale Kommunikation nicht möglich. Jedes dieser Systeme muss produziert, transportiert, betrieben und irgendwann entsorgt oder recycelt werden. Ein Smartphone besteht aus zahlreichen Bauteilen wie Bildschirm, Akku,
| | Jede digitale Anwendung benötigt physische Geräte und Infrastruktur: Endgeräte, Router, Funknetze, Glasfaser, Server und Rechenzentren. Auch Softwareausführung verbraucht Rechenleistung und damit Energie. |
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| Leiterplatten, Mikrochip, Kamera und Gehäuse. Auch eine Cloud ist nicht nur ein abstrakter Speicherort, sondern beruht auf realen Serveranlagen, die Strom benötigen, gekühlt werden müssen und dauerhaft betrieben werden. Digitale Technik ist daher immer mit Energieverbrauch, Materialeinsatz und Umweltwirkungen verbunden. Für den Unterricht ist wichtig, die Vorstellung zu korrigieren, digitale Nutzung sei automatisch umweltfreundlich, nur weil sie wenig sichtbar ist. Auch das Versenden von Fotos, Speichern großer Datenmengen oder tägliches Streaming greifen auf materielle Technik zurück. Erst wenn diese Grundlage verstanden wird, lassen sich ökologische Problemkonstellationen sinnvoll benennen. Grundlagen: Geräte, Netze, Server, Kabel, Rechenzentren Beispiele: Smartphone, Laptop, Router, Cloud, Mobilfunkmast Folgen: Herstellung, Betrieb, Transport, Kühlung, Entsorgung
| | Digital bedeutet daher nicht ohne Ressourcen. |
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| === Rohstoffe in digitalen Geräten === | | === Rohstoffe in digitalen Geräten === |
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| Die Rohstofffrage wird besonders anschaulich, wenn digitale Geräte als zusammengesetzte Produkte betrachtet werden, deren Herstellung auf Metalle, seltene Rohstoffe, Kunststoffe und energieaufwendige Produktionsprozesse angewiesen ist, die weltweit beschafft und verarbeitet werden. Digitale Geräte enthalten viele unterschiedliche Rohstoffe. Dazu gehören etwa Kupfer, Gold, Aluminium, Silber, Lithium, Nickel, Kobalt, Silizium und verschiedene Kunststoffe. Akkus, Leiterplatten, Bildschirme, Sensoren und Mikrochips benötigen diese Stoffe in unterschiedlichen Mengen und Qualitäten. Auch wenn einzelne Mengen pro Gerät klein erscheinen, summieren sie sich weltweit zu einem großen Bedarf. Die Gewinnung dieser Rohstoffe kann mit erheblichen Umweltbelastungen verbunden sein. Bergbau verändert Landschaften, verbraucht Wasser, erzeugt Abraum und kann Böden oder Gewässer belasten. Hinzu kommen Transportwege und energieintensive Verarbeitungsschritte. Wenn Geräte häufig ersetzt werden, steigt der Rohstoffbedarf zusätzlich. Besonders problematisch ist, dass viele Rohstoffe nur begrenzt verfügbar sind oder unter schwierigen ökologischen und sozialen Bedingungen gewonnen werden. Ein Beispiel aus dem Alltag ist das Smartphone. Es wird oft schon nach wenigen Jahren ersetzt, obwohl viele Funktionen noch ausreichen würden. Damit wird deutlich, dass der ökologische Fußabdruck eines Geräts nicht erst bei der Nutzung beginnt, sondern bereits in der Herstellung und Rohstoffgewinnung. Schülerinnen und Schüler sollen deshalb erkennen, dass Gerätekauf auch eine Umweltentscheidung ist. Rohstoffe: Lithium, Kobalt, Kupfer, Gold, Silizium Bauteile: Akku, Chip, Display, Leiterplatte, Sensor Belastungen: Bergbau, Wasserverbrauch, Transport, Abraum, Ressourcenknappheit
| | Smartphones und Computer enthalten viele Metalle, Kunststoffe, Glas und elektronische Bauteile. Gewinnung und Verarbeitung verursachen Umweltbelastungen und können soziale Probleme in Lieferketten betreffen. |
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| | Lange Nutzungsdauer und Reparierbarkeit können den Bedarf an neuen Geräten reduzieren. |
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| === Energieverbrauch digitaler Nutzung === | | === Energieverbrauch digitaler Nutzung === |
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| Der Zusammenhang zwischen digitalem Alltag und Energie wird besonders verständlich, wenn nicht nur Geräte im eigenen Zimmer betrachtet werden, sondern auch Netzwerke, Server und
| | Bildschirmhelligkeit, dauernde Funkverbindungen, Rechenleistung und Übertragung beeinflussen den Strombedarf. Einzelne Handlungen sind oft klein, summieren sich aber bei sehr vielen Geräten und Diensten. |
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| Hintergrundprozesse, die bei jeder Nutzung mit Strom versorgt werden müssen. Digitale Geräte verbrauchen direkt Strom, etwa beim Laden, bei der Bildschirmnutzung oder beim Betrieb von Lautsprechern, Konsolen und Computern. Hinzu kommt der indirekte Energieverbrauch, der oft unsichtbar bleibt. Wenn Videos gestreamt, Spiele online gespielt, Dateien synchronisiert oder KI-Dienste genutzt werden, arbeiten im Hintergrund Server, Datenleitungen und Rechenzentren mit. Dadurch entsteht ein Energiebedarf, der weit über das eigene Endgerät hinausgeht. Ein Beispiel ist das Streaming. Wer einen Film sieht, nutzt nicht nur den Fernseher oder das Tablet, sondern zugleich Netzinfrastruktur und Rechenzentren, die Daten speichern und ausliefern. Auch Cloudspeicher, automatische Backups, Dauer-Uploads, hochauflösende Videos und daueraktive Geräte tragen zum Stromverbrauch bei. Im Haushalt fallen zusätzlich Router, Ladegeräte, Stand-by-Betrieb und vernetzte Geräte ins Gewicht. Wichtig ist dabei, nicht jede digitale Nutzung pauschal als schlecht zu bewerten. Manche digitale Anwendungen sparen Wege, Papier oder andere Ressourcen. Dennoch soll deutlich werden, dass digitale Bequemlichkeit nicht ohne Energie auskommt. Gerade häufige und datenintensive Nutzungen verdienen deshalb besondere Aufmerksamkeit. Energiequellen: Stromnetz, Akku, Rechenzentrum, Netzbetrieb, Kühlung Nutzungen: Streaming, Cloud, Gaming, Videokonferenz, KI Dienst Verbraucher: Laptop, Router, Konsole, Fernseher, Smartphone
| | Die sinnvolle Frage lautet nicht „Darf ich digitale Medien nutzen?“, sondern „Welche Nutzung ist sinnvoll und wo kann unnötiger Verbrauch vermieden werden?“ |
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| === Rechenzentren, Netze und unsichtbare Infrastruktur === | | === Rechenzentren, Netze und unsichtbare Infrastruktur === |
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| Die ökologische Bedeutung digitaler Infrastruktur wird erst richtig sichtbar, wenn Hintergrundsysteme wie Rechenzentren, Funknetze und Datenübertragung mitgedacht werden, da sie einen großen Teil der technischen Leistung digitaler Dienste im Alltag ermöglichen. Viele Menschen sehen vor allem das eigene Gerät, wenn sie an Digitalisierung denken. Tatsächlich liegt ein großer Teil digitaler Prozesse außerhalb des eigenen Blickfelds. Rechenzentren speichern Daten, berechnen Suchanfragen, verarbeiten Nachrichten, hosten Lernplattformen und liefern Videos aus. Mobilfunknetze und Internetleitungen übertragen diese Datenmengen ständig weiter. All das benötigt Strom, Kühlung, Gebäude, Hardware und Wartung. Rechenzentren müssen oft rund um die Uhr betrieben werden. Dabei entsteht nicht nur Energiebedarf für die Server selbst, sondern auch für Lüftung, Klimatisierung und Sicherheitsbetrieb. Je größer die Datenmengen und je höher die Nachfrage nach schnellen Diensten, desto wichtiger wird diese Infrastruktur. Auch Streamingdienste, soziale Netzwerke, Onlinespiele und Cloudplattformen beruhen darauf, dass weltweit große technische Systeme im Hintergrund laufen. Für Schülerinnen und Schüler ist wichtig zu verstehen, dass jede scheinbar einfache digitale Handlung in größere Infrastrukturen eingebettet ist. Wer ein Bild verschickt, eine Datei speichert oder Musik streamt, nutzt damit indirekt eine technische Umwelt, die materiell, energieintensiv und ökologisch relevant ist. Infrastruktur: Rechenzentrum, Funknetz, Glasfaser, Server, Speicher
| | Cloudspeicher, Suchmaschinen und Streaming laufen auf Servern. Rechenzentren benötigen Strom für Rechenleistung, Speicherung, Netztechnik und Kühlung. |
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| Aufgaben: speichern, berechnen, übertragen, synchronisieren, bereitstellen Unsichtbares: Kühlung, Dauerbetrieb, Wartung, Sicherung, Datentransport
| | Ihre Umweltwirkung hängt unter anderem von Effizienz, Auslastung und Energieversorgung ab. Pauschale Einzelzahlen sollten deshalb immer mit Quelle und Kontext geprüft werden. |
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| === Elektroschrott und Entsorgung === | | === Elektroschrott und Entsorgung === |
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| Die Entsorgungsfrage zeigt besonders deutlich, dass digitale Technik nicht nur angeschafft und genutzt, sondern auch repariert, weitergegeben, recycelt oder entsorgt werden muss, wobei falscher Umgang erhebliche Umweltprobleme verstärken kann. Wenn digitale Geräte kaputtgehen, veralten oder ersetzt werden, entsteht Elektroschrott. Dazu gehören alte Smartphones, Tablets, Ladegeräte, Kopfhörer, Tastaturen, Kabel, Konsolen, Router oder Akkus. Elektroschrott enthält wertvolle Rohstoffe, aber auch problematische Stoffe, die bei unsachgemäßer Entsorgung Umwelt und Gesundheit belasten können. Deshalb ist die Entsorgung digitaler Technik kein nebensächlicher, sondern ein zentraler ökologischer Punkt. Ein Problem besteht darin, dass viele Geräte zu früh ersetzt oder ungenutzt gelagert werden. Defekte Akkus, fehlende Updates, geringe Reparierbarkeit oder modische Kaufentscheidungen verkürzen die Nutzungsdauer. Wenn Geräte im Restmüll landen oder falsch behandelt werden, gehen wertvolle Materialien verloren. Gleichzeitig steigt der Bedarf an neuen Rohstoffen. Sinnvoller sind Sammelstellen, Reparatur, Weitergabe und fachgerechtes Recycling. Im schulischen Alltag kann dieses Thema gut mit der Frage verbunden werden, wie lange Geräte genutzt, wie Zubehör behandelt und wie mit Defekten umgegangen wird. Elektroschrott ist damit nicht nur ein Entsorgungsproblem, sondern auch ein Konsum- und Nutzungsproblem. Elektroschrott: Handy, Kabel, Akku, Tablet, Router Probleme: Wegwerfen, Lagern, Rohstoffverlust, Schadstoffe, Frühersatz Alternativen: reparieren, sammeln, recyceln, weitergeben, pflegen
| | Defekte oder nicht mehr genutzte Geräte enthalten wertvolle Rohstoffe und teilweise problematische Stoffe. Sie gehören in geeignete Sammel- und Recyclingwege und nicht in den Restmüll. |
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| | Vor Entsorgung müssen persönliche Daten sachgerecht gelöscht oder Speicher nach Vorgaben behandelt werden. |
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| === Widersprüche und Zielkonflikte der Digitalisierung === | | === Widersprüche und Zielkonflikte der Digitalisierung === |
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| Die ökologische Bewertung digitaler Technik verlangt einen differenzierten Blick, weil dieselben Anwendungen gleichzeitig Ressourcen sparen und neue Belastungen erzeugen können, sodass einfache Urteile oft zu kurz greifen. Digitale Technologien können Umweltbelastungen verringern, aber auch neue erzeugen. Videokonferenzen sparen Wege, benötigen aber Strom und Geräte. Digitale Dokumente sparen Papier, erhöhen aber Datenverkehr, Speichernutzung und Geräteabhängigkeit. Navigationssysteme können Wege effizienter machen, fördern aber zugleich stärkere Techniknutzung. Smarte Heizungen helfen beim Energiesparen, brauchen jedoch selbst Technik, Updates und Strom. Solche Widersprüche zeigen, dass Digitalisierung weder automatisch nachhaltig noch automatisch schädlich ist. Entscheidend ist, wie Geräte hergestellt, genutzt, gepflegt und ersetzt werden. Auch die Häufigkeit spielt eine Rolle. Eine selten genutzte Zusatzfunktion rechtfertigt nicht immer ein neues Gerät. Ein langlebig genutztes Gerät kann ökologisch sinnvoller sein als viele kurze Kaufzyklen mit jeweils moderneren Modellen. Schülerinnen und Schüler sollen deshalb lernen, Zielkonflikte sprachlich zu benennen. Es geht
| | Digitale Technik kann Energie sparen, etwa durch intelligente Steuerung, verursacht aber selbst Ressourcenverbrauch. Videokonferenzen können Reisen ersetzen, benötigen jedoch Geräte und Rechenzentren. |
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| nicht darum, digitale Technik grundsätzlich abzulehnen, sondern Nutzen und Belastung in Beziehung zu setzen und daraus verantwortungsvolle Entscheidungen abzuleiten. Zielkonflikte: Komfort, Energie, Ersatz, Nutzen, Belastung Beispiele: Videokonferenz, Cloud, Smart Home, Navi, E Dokument Abwägungen: sparen, verbrauchen, ersetzen, verlängern, begrenzen | | Solche Zielkonflikte werden nicht mit einfachen Ja-Nein-Antworten gelöst, sondern durch Vergleich konkreter Alternativen. |
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| === Eigenes Handeln im digitalen Alltag === | | === Eigenes Handeln im digitalen Alltag === |
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| Der Übergang vom Wissen zum Handeln gelingt besonders gut, wenn ökologische Zusammenhänge mit konkreten Entscheidungen im Alltag verbunden werden und sichtbar wird, dass nachhaltiger Umgang mit Digitalisierung bei vielen kleinen Gewohnheiten beginnt. Eigenes Handeln betrifft zunächst die Nutzungsdauer von Geräten. Wer Geräte pflegt, Hüllen nutzt, Akkus schont und nicht jedem Trend folgt, kann ihre Lebenszeit verlängern. Auch Reparatur, Weitergabe oder der Kauf gebrauchter Geräte können ökologisch sinnvoll sein. Beim Neukauf lohnt sich die Frage, ob ein Gerät wirklich nötig ist oder ob vorhandene Technik noch ausreicht. Ein weiterer Bereich ist die Nutzung. Bildschirme müssen nicht unnötig hell sein, Dateien nicht wahllos gespeichert, Videos nicht immer in höchster Auflösung gestreamt werden. Geräte können ausgeschaltet statt im Stand-by belassen werden. Nicht jede App muss dauerhaft im Hintergrund laufen. Auch Ladeverhalten, Zubehörkauf und bewusster Umgang mit Cloudspeichern gehören dazu. Wichtig ist, dass diese Maßnahmen nicht als Perfektionsforderung erscheinen. Schon einfache Veränderungen können sinnvoll sein. Schülerinnen und Schüler sollen erkennen, dass eigenes Handeln nicht alle strukturellen Probleme löst, aber einen Beitrag zu bewussterem, ressourcenschonenderem Umgang mit digitaler Technik leisten kann. Handlungen: länger nutzen, reparieren, ausschalten, begrenzen, weitergeben Alltagspunkte: Streaming, Laden, Speichern, Helligkeit, Stand by Fragen: Brauche ich, wie lange nutze, wie entsorge, was spare
| | Geräte länger nutzen, reparieren, weitergeben, unnötige Datenkopien vermeiden, Energiesparfunktionen verwenden und bewusster konsumieren sind praktische Maßnahmen. |
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| | Wichtige Dateien sollten trotzdem ausreichend gesichert werden; Datensparen darf nicht mit riskantem Verzicht auf Backups verwechselt werden. |
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| === Verantwortung, Konsum und gesellschaftliche Perspektive === | | === Verantwortung, Konsum und gesellschaftliche Perspektive === |
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| Die ökologische Frage der Digitalisierung reicht über individuelles Verhalten hinaus, weil auch Unternehmen, Politik, Schulen und Hersteller Verantwortung für Reparierbarkeit, Energieversorgung, Gerätequalität und nachhaltige Rahmenbedingungen tragen. Einzelne Menschen können bewusster handeln, doch viele Probleme entstehen auf einer größeren Ebene. Hersteller entscheiden mit darüber, wie reparierbar Geräte sind, wie lange Updates angeboten werden und wie leicht Akkus austauschbar sind. Schulen und Betriebe wählen Geräte, Plattformen und Nutzungsweisen aus. Politik setzt Regeln für Sammelsysteme, Energieversorgung, Kreislaufwirtschaft oder Informationspflichten. Auch Unternehmen und Plattformen beeinflussen, wie datenintensiv und energieaufwendig Dienste gestaltet werden. Deshalb ist es sinnvoll, ökologische Digitalisierung nicht nur als Privatsache zu betrachten. Wenn Schülerinnen und Schüler über Energie, Rohstoffe und digitale Technik nachdenken, sollten sie auch über Herstellungsbedingungen, Produktlebensdauer, geplante Veralterung,
| | Einzelne Menschen können ihr Verhalten ändern, aber Hersteller, Rechenzentrumsbetreiber, Schulen und Politik gestalten ebenfalls Rahmenbedingungen. Reparierbarkeit, Updateversorgung und Recyclingangebote sind strukturelle Faktoren. |
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| | Nachhaltigkeit ist daher gemeinsame Verantwortung und nicht allein Aufgabe einzelner Nutzerinnen und Nutzer. |
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| | == Aufgaben für den Unterricht == |
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| | === Digitale Geräte als Rohstoffträger untersuchen === |
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| | '''Arbeitsauftrag:''' Recherchiert anhand seriöser Quellen, welche Materialgruppen in einem Smartphone oder Notebook vorkommen. |
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| | '''Erwartetes Ergebnis:''' Materialübersicht. |
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| | === Den Energieverbrauch digitaler Nutzung sichtbar machen === |
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| | '''Arbeitsauftrag:''' Ordnet verschiedene digitale Tätigkeiten danach, welche Komponenten und Infrastrukturen dafür arbeiten müssen. |
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| | '''Erwartetes Ergebnis:''' Infrastruktur-Schaubild. |
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| | === Den Lebensweg eines Geräts nachzeichnen === |
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| Reparaturmöglichkeiten und gemeinsame Verantwortung sprechen. So entsteht ein umfassenderes Bild. Die Verbindung von persönlichem Handeln und gesellschaftlicher Verantwortung stärkt den Kompetenzbereich Handeln besonders, weil daraus nicht nur Konsumtipps, sondern begründete Haltungen und verantwortungsvolle Entscheidungen entstehen. Akteure: Hersteller, Politik, Schule, Unternehmen, Konsumenten Verantwortung: Reparierbarkeit, Updates, Sammelsystem, Regeln, Energieversorgung Perspektiven: individuell, gesellschaftlich, wirtschaftlich, ökologisch, politisch
| | '''Arbeitsauftrag:''' Erstellt eine Kette von Rohstoffgewinnung über Herstellung und Nutzung bis Reparatur bzw. Recycling. |
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| == 18.4 Aufgaben für den Unterricht ==
| | '''Erwartetes Ergebnis:''' Lebenszyklusdiagramm. |
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| === 18.4.1 Digitale Geräte als Rohstoffträger untersuchen === | | === Zielkonflikte digitaler Nutzung diskutieren === |
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| Der Blick auf alltägliche digitale Geräte macht ökologische Zusammenhänge besonders greifbar, weil Schülerinnen und Schüler erkennen, dass Smartphone, Tablet oder Laptop nicht nur Funktionen bieten, sondern aus vielen wertvollen und begrenzten Rohstoffen bestehen. Die Schülerinnen und Schüler sammeln digitale Geräte aus ihrem Alltag, etwa Smartphone, Tablet, Laptop, Kopfhörer, Smartwatch oder Spielkonsole. In Gruppen erstellen sie zu einem ausgewählten Gerät ein Rohstoffprofil und notieren, welche Bauteile enthalten sind und warum für Herstellung und Nutzung verschiedene Materialien notwendig sind. Anschließend besprechen sie, warum häufige Neukäufe den Rohstoffbedarf erhöhen und weshalb längere Nutzung ökologisch bedeutsam ist. Die Aufgabe ist besonders lernwirksam, weil sie abstrakte Umweltfragen an konkrete Gegenstände bindet. Geräte: Smartphone, Tablet, Laptop, Konsole, Smartwatch Fokus: Bauteile, Rohstoffe, Nutzung, Ersatz, Lebensdauer Kompetenzen: erkennen, benennen, zuordnen, erklären
| | '''Arbeitsauftrag:''' Analysiert Beispiele wie Videokonferenz statt Reise oder Smart Home zur Energieeinsparung. |
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| Produkte: Rohstoffprofil, Geräteübersicht
| | '''Erwartetes Ergebnis:''' Abwägungsmatrix. |
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| === 18.4.2 Den Energieverbrauch digitaler Nutzung sichtbar machen === | | === Den eigenen digitalen Alltag reflektieren === |
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| Der Zusammenhang zwischen digitalem Verhalten und Energiebedarf wird besonders verständlich, wenn scheinbar selbstverständliche Tätigkeiten wie Streaming, Laden, Cloudspeicherung oder Gaming als energieabhängige Prozesse untersucht und im Alltag bewusst wahrgenommen werden. Die Klasse sammelt typische digitale Tätigkeiten, etwa Videos schauen, Musik streamen, online spielen, Dateien speichern, Videokonferenzen nutzen oder Geräte laden. Danach ordnen die Schülerinnen und Schüler diese Handlungen nach vermutetem Energiebedarf und begründen ihre Einschätzung. In einer gemeinsamen Auswertung besprechen sie, dass nicht nur das Endgerät, sondern auch Netze, Server und Rechenzentren beteiligt sind. Anschließend formulieren sie erste Vermutungen, welche Gewohnheiten eher energiesparend und welche eher energieintensiv sind. Die Aufgabe ist besonders lernstark, weil sie unsichtbare Prozesse im Hintergrund sichtbar macht. Tätigkeiten: Streaming, Gaming, Cloud, Laden, Videokonferenz Aspekte: Strom, Netz, Server, Dauer, Intensität Kompetenzen: einschätzen, ordnen, begründen, reflektieren Produkte: Energieskala, Kurzbegründung
| | '''Arbeitsauftrag:''' Identifiziert Bereiche, in denen digitale Nutzung sinnvoll ist, und Stellen mit vermeidbarem Ressourcenverbrauch. |
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| === 18.4.3 Den Lebensweg eines Geräts nachzeichnen ===
| | '''Erwartetes Ergebnis:''' Reflexionsliste. |
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| Die Betrachtung des gesamten Gerätewegs fördert tiefes Verständnis, weil ökologische Auswirkungen nicht nur bei der Nutzung, sondern bereits bei Rohstoffgewinnung, Herstellung, Transport, Reparatur und Entsorgung sichtbar und miteinander verknüpft werden. Die Schülerinnen und Schüler wählen ein Gerät, etwa ein Smartphone oder einen Laptop, und erstellen dazu eine Lebensweg-Kette mit den Stationen Rohstoffgewinnung, Produktion, Transport, Verkauf, Nutzung, Reparatur, Weitergabe und Entsorgung. Zu jeder Station notieren sie mögliche Umweltbelastungen und Handlungsmöglichkeiten. Danach vergleichen die Gruppen ihre Ergebnisse und besprechen, an welchen Stellen Menschen im Alltag besonders Einfluss nehmen können. Die Aufgabe ist besonders lernwirksam, weil sie einzelne ökologische Aspekte zu einem zusammenhängenden Gesamtbild verbindet. Stationen: Abbau, Produktion, Transport, Nutzung, Entsorgung Belastungen: Energie, Rohstoffe, Müll, Wege, Verschleiß Kompetenzen: strukturieren, verknüpfen, darstellen, bewerten Produkte: Lebensweg Kette, Umweltübersicht
| | === Reparieren, weitergeben, recyceln vergleichen === |
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| === 18.4.4 Zielkonflikte digitaler Nutzung diskutieren ===
| | '''Arbeitsauftrag:''' Entscheidet bei mehreren Gerätezuständen über Reparatur, Weiterverwendung oder fachgerechte Entsorgung. |
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| Die Auseinandersetzung mit Zielkonflikten stärkt verantwortungsvolles Urteilen, weil digitale Technik oft zugleich nützlich und belastend wirkt und deshalb nur dann angemessen bewertet werden kann, wenn Chancen und ökologische Kosten gemeinsam betrachtet werden.
| | '''Erwartetes Ergebnis:''' Entscheidungsbaum. |
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| Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten Fallkarten, etwa Videokonferenz statt Anfahrt, Cloudspeicher statt Papierordner, neue Geräte für bessere Leistung oder Reparatur eines älteren Geräts. In Gruppen sammeln sie zu jedem Beispiel Nutzen und ökologische Belastungen und formulieren anschließend einen begründeten Kompromisssatz. Danach wird im Plenum diskutiert, warum einfache Antworten oft nicht ausreichen und weshalb bewusste Abwägung notwendig ist. Die Aufgabe ist besonders lernförderlich, weil sie sachliche Analyse mit verantwortlichem Entscheiden verbindet. Fallkarten: Videokonferenz, Cloud, Neukauf, Reparatur, Streaming Spannungen: Komfort, Energie, Nutzen, Rohstoffe, Aufwand Kompetenzen: abwägen, diskutieren, beurteilen, begründen Produkte: Pro Contra Blatt, Kompromisssatz
| | === Datenintensive und datensparsame Nutzung unterscheiden === |
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| === 18.4.5 Den eigenen digitalen Alltag reflektieren ===
| | '''Arbeitsauftrag:''' Vergleicht verschiedene Übertragungs- und Speichergewohnheiten, ohne sinnvolle Sicherungen zu gefährden. |
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| Die persönliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Nutzungsverhalten erhöht die Bedeutsamkeit des Themas deutlich, weil ökologische Fragen der Digitalisierung nicht fern bleiben, sondern direkt mit täglichen Gewohnheiten und Konsumentscheidungen verbunden werden. Die Schülerinnen und Schüler führen über mehrere Tage ein kurzes Protokoll zu ihrem digitalen Alltag. Sie notieren etwa Ladezeiten, Streamingphasen, Geräteeinsatz, Hintergrundnutzung, Stand-by-Verhalten oder häufige Datennutzung. Anschließend werten sie ihre Notizen aus und markieren Stellen, an denen sie selbst Einsparpotenziale oder unnötige Gewohnheiten erkennen. In einer Reflexionsrunde besprechen sie, welche Veränderungen realistisch wären und welche Gewohnheiten schwerer zu verändern sind. Die Aufgabe ist besonders lernstark, weil sie Wissen in persönliche Einsicht überführt. Beobachtungen: Laden, Streaming, Stand by, Cloud, Bildschirmzeit Fragen: Was nutze, was brauche, was vermeide, was ändere Kompetenzen: beobachten, auswerten, reflektieren, ableiten Produkte: Nutzungsprotokoll, Erkenntnisblatt
| | '''Erwartetes Ergebnis:''' Handlungsoptionen. |
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| === 18.4.6 Reparieren, weitergeben, recyceln vergleichen === | | === Rollenperspektiven einnehmen === |
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| Die Gegenüberstellung verschiedener Wege im Umgang mit alten Geräten macht besonders anschaulich, dass Nachhaltigkeit nicht erst beim Neukauf beginnt, sondern stark davon abhängt, wie vorhandene Technik behandelt, gepflegt und weiterverwendet wird. Die Klasse erhält mehrere Szenarien, etwa defekter Akku, altes Tablet, ungenutztes Handy oder kaputte Kopfhörer. Die Schülerinnen und Schüler prüfen in Gruppen, welche Möglichkeiten jeweils bestehen: reparieren, weitergeben, verkaufen, recyceln oder entsorgen. Zu jeder Option notieren sie ökologische Vor- und Nachteile sowie praktische Hindernisse. Danach formulieren sie ein kurzes Urteil, welche Lösung in der jeweiligen Situation am sinnvollsten erscheint. Die Aufgabe ist besonders wirksam, weil sie konkrete Handlungsoptionen statt bloßer Problemwahrnehmung fördert. Optionen: reparieren, weitergeben, verkaufen, recyceln, entsorgen
| | '''Arbeitsauftrag:''' Diskutiert Verantwortung aus Sicht von Nutzenden, Hersteller, Schule, Rechenzentrum und Politik. |
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| Kriterien: Lebensdauer, Aufwand, Nutzen, Umweltwirkung, Kosten Kompetenzen: vergleichen, einschätzen, entscheiden, begründen Produkte: Entscheidungstabelle, Kurzurteil
| | '''Erwartetes Ergebnis:''' Rollenübersicht. |
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| === 18.4.7 Datenintensive und datensparsame Nutzung unterscheiden === | | === Eigene Handlungsregeln entwickeln === |
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| Die Unterscheidung zwischen stärker und weniger belastenden Nutzungsformen fördert alltagsnahe Urteilsfähigkeit, weil Schülerinnen und Schüler erkennen, dass nicht jede digitale Handlung dieselben ökologischen Folgen hat und Nutzung bewusster gestaltet werden kann. Die Schülerinnen und Schüler vergleichen typische Nutzungssituationen, etwa Musikstreaming im Hintergrund, heruntergeladene Inhalte, Video in hoher Auflösung, kurze Nachrichten, daueraktive Cloud-Synchronisation oder bewusstes Ausschalten von Geräten. In Gruppen ordnen sie diese Situationen von eher datensparsam zu eher datenintensiv und begründen ihre Entscheidungen. Anschließend besprechen sie, welche kleinen Veränderungen im Alltag technisch einfach und ökologisch sinnvoll wären. Die Aufgabe ist besonders lernförderlich, weil sie aus abstrakten Infrastrukturfragen konkrete Verhaltensalternativen macht. Nutzungen: Video HD, Audio, Download, Cloud Sync, Stand by Vergleiche: datenintensiv, datensparsam, dauerhaft, kurzzeitig, bewusst Kompetenzen: unterscheiden, ordnen, bewerten, übertragen Produkte: Nutzungsranking, Tippsammlung
| | '''Arbeitsauftrag:''' Formuliert realistische Regeln zu Gerätekauf, Nutzungsdauer, Energieeinstellungen und Entsorgung. |
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| === 18.4.8 Rollenperspektiven einnehmen ===
| | '''Erwartetes Ergebnis:''' Nachhaltigkeitsregeln. |
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| Verschiedene Perspektiven auf digitale Technik machen besonders deutlich, dass ökologische Fragen nicht nur private Konsumentscheidungen betreffen, sondern auch Hersteller, Schulen, Politik und Plattformanbieter Verantwortung für nachhaltigere Lösungen tragen. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten ein gemeinsames Szenario, etwa die Anschaffung neuer Schulgeräte oder die Nutzung eines Streamingdienstes im Alltag. Sie übernehmen Rollen wie Nutzerin, Hersteller, Schule, Umweltorganisation, Politik oder Reparaturbetrieb. Aus ihrer Perspektive sammeln sie Interessen, ökologische Probleme und mögliche Lösungen. Anschließend findet eine strukturierte Diskussion statt, in der gemeinsame Verantwortlichkeiten benannt werden. Die Aufgabe ist besonders lernwirksam, weil sie individuelles Handeln mit gesellschaftlicher Verantwortung verbindet. Rollen: Nutzer, Hersteller, Schule, Politik, Umweltgruppe Perspektiven: Nutzen, Kosten, Rohstoffe, Verantwortung, Lösung Kompetenzen: argumentieren, verhandeln, reflektieren, beurteilen Produkte: Rollenkarte, Diskussionsfazit
| | === Ein nachhaltiges Digitalkonzept für Schule oder Zuhause entwerfen === |
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| === 18.4.9 Eigene Handlungsregeln entwickeln ===
| | '''Arbeitsauftrag:''' Plant Maßnahmen zu Geräten, Updates, Energie, Reparatur, Weitergabe und Recycling. |
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| Die Entwicklung konkreter Verhaltensregeln stärkt die Selbstwirksamkeit besonders nachhaltig, weil Lernende ökologische Einsichten nicht nur beschreiben, sondern in alltagsnahe und überprüfbare Handlungsweisen für ihren digitalen Lebensbereich übersetzen.
| | '''Erwartetes Ergebnis:''' Digitalkonzept. |
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| Die Schülerinnen und Schüler sammeln zunächst Situationen, in denen sie selbst Einfluss auf den ökologischen Fußabdruck digitaler Technik nehmen können. Danach formulieren sie in Gruppen einen Regelkatalog mit einfachen Maßnahmen, etwa Geräte länger nutzen, Helligkeit anpassen, unnötige Streams vermeiden, Ladegeräte ausstecken, unnötige Cloud-Daten reduzieren oder vor einem Neukauf Alternativen prüfen. Die Regeln werden anschließend zu einem Klassenleitfaden gebündelt und nach Umsetzbarkeit geordnet. Diese Aufgabe ist besonders lernstark, weil sie Wissen in konkrete Praxis überführt. Regeln: länger nutzen, reparieren, ausschalten, begrenzen, prüfen Bereiche: Kauf, Nutzung, Laden, Speichern, Entsorgung Kompetenzen: ableiten, formulieren, priorisieren, anwenden Produkte: Leitfaden, Maßnahmenplakat
| | === Reflexion zum Abschluss === |
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| === 18.4.10 Ein nachhaltiges Digitalkonzept für Schule oder Zuhause entwerfen ===
| | '''Arbeitsauftrag:''' Erkläre, warum Digitalisierung gleichzeitig Umweltprobleme lösen und neue Ressourcenprobleme erzeugen kann. |
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| Die Entwicklung eines kleinen Nachhaltigkeitskonzepts verbindet Analyse und Gestaltung besonders wirksam, weil Lernende ökologische Probleme der Digitalisierung nicht nur benennen, sondern für ein konkretes Umfeld praktikable Verbesserungen planen und begründen. Die Schülerinnen und Schüler entwerfen in Gruppen ein Konzept für nachhaltigere digitale Nutzung in der Schule oder zuhause. Mögliche Themen sind Gerätesammlung, Stromsparen, längere Nutzungsdauer, Reparaturmöglichkeiten, bewussteres Streaming oder Entsorgung von Zubehör. Das Konzept soll mindestens drei Maßnahmen enthalten und erklären, warum diese ökologisch sinnvoll und im Alltag umsetzbar sind. Anschließend präsentieren die Gruppen ihre Vorschläge und erhalten Rückmeldung zu Realismus und Wirkung. Die Aufgabe ist besonders lernförderlich, weil sie Sachwissen, Planung und Verantwortungsübernahme verbindet. Themen: Stromsparen, Gerätepraxis, Reparatur, Entsorgung, Streaming Bausteine: Problem, Maßnahme, Nutzen, Umsetzbarkeit, Wirkung Kompetenzen: planen, gestalten, begründen, präsentieren Produkte: Konzeptblatt, Kurzpräsentation
| | '''Erwartetes Ergebnis:''' Reflexion. |
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| === 18.4.11 Reflexion zum Abschluss === | | == Selbstcheck == |
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| Eine strukturierte Abschlussreflexion sichert die Einsicht, dass Digitalisierung immer auch materielle und ökologische Folgen hat und dass verantwortungsvolles Handeln bei der Nutzung, Auswahl und Behandlung digitaler Technik bewusst eingeübt werden kann. Zum Abschluss verfassen die Schülerinnen und Schüler einen Reflexionstext oder bearbeiten Satzanfänge wie „Besonders überrascht hat mich, dass digitale Nutzung …“, „Für mich wichtig geworden ist …“, „Künftig möchte ich bei Geräten stärker darauf achten, dass …“ und „Eine realistische Veränderung in meinem Alltag ist …“. Alternativ kann ein Partnergespräch mit Reflexionskarten durchgeführt werden. Entscheidend ist, dass Wissen über Energie, Rohstoffe und Handlungsmöglichkeiten zusammenhängend ausgewertet wird. Dadurch werden ökologische Urteilskraft und verantwortungsvolles Handeln nachhaltig gefestigt. Formen: Reflexionstext, Partnergespräch, Kartenarbeit
| | * Ich kann den Schwerpunkt „Ökologische Problemkonstellationen der Digitalisierung und eigenes verantwortungsvolles Handeln“ mit eigenen Worten erklären. |
| | * Ich kann erklären, dass digitale Systeme materielle Infrastruktur benötigen. |
| | * Ich kann Rohstoffe als Bestandteil digitaler Geräte benennen. |
| | * Ich kann Energieverbrauch von Geräten, Netzen und Rechenzentren qualitativ erklären. |
| | * Ich kann den Lebenszyklus eines digitalen Geräts beschreiben. |
| | * Ich kann Elektroschrott und Recycling als Problemfelder einordnen. |
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| Impulse: Energie, Rohstoffe, Nutzung, Veränderung Kompetenzen: sichern, formulieren, verknüpfen, reflektieren Produkte: Text, Gesprächsnotiz
| | == Siehe auch == |
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| Grundlage: Digitale Grundbildung III – Lehrband 3. Klasse, Final V2.5.
| | * [[DGB 3: Technik Umwelt Gesellschaft|Technik Umwelt Gesellschaft]] |
| | * [[DGB 3: Cloudbasierte Systeme|Cloudbasierte Systeme]] |
| | * [[DGB 3: Kompromisse digitaler Technologien|Kompromisse digitaler Technologien]] |
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| [[Kategorie:Digitale Grundbildung 3. Klasse]] | | [[Kategorie:Digitale Grundbildung]] |
| | [[Kategorie:DGB 3]] |
← Digitale Grundbildung 3. Klasse
Digitalisierung wirkt oft immateriell, benötigt aber Geräte, Rohstoffe, Strom, Netze und Rechenzentren. Nachhaltige digitale Grundbildung macht diese Infrastruktur sichtbar und fragt, wie Nutzung, Gerätelebensdauer, Reparatur, Datentransfer und Entsorgung verantwortungsvoller gestaltet werden können.
| Bereich
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Zuordnung
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| Kompetenzbereich
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Handeln
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| Perspektiven
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G, I
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| Schwerpunkt
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Ökologische Problemkonstellationen der Digitalisierung und eigenes verantwortungsvolles Handeln
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| Kompetenz
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Ökologische Problemkonstellationen wie Energie- und Rohstoffbedarf im Zusammenhang mit Digitalisierung benennen und verantwortungsvolle Handlungsmöglichkeiten ableiten.
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Die Schülerinnen und Schüler können:
- erklären, dass digitale Systeme materielle Infrastruktur benötigen;
- Rohstoffe als Bestandteil digitaler Geräte benennen;
- Energieverbrauch von Geräten, Netzen und Rechenzentren qualitativ erklären;
- den Lebenszyklus eines digitalen Geräts beschreiben;
- Elektroschrott und Recycling als Problemfelder einordnen;
- Zielkonflikte zwischen digitalem Nutzen und Umweltbelastung erkennen;
- Reparatur, Weiterverwendung und Recycling vergleichen;
- datensparsame und ressourcenschonende Handlungsoptionen nennen;
- zwischen individueller Verantwortung und Aufgaben von Unternehmen sowie Politik unterscheiden;
Digitalisierung braucht materielle Grundlagen
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Jede digitale Anwendung benötigt physische Geräte und Infrastruktur: Endgeräte, Router, Funknetze, Glasfaser, Server und Rechenzentren. Auch Softwareausführung verbraucht Rechenleistung und damit Energie.
Digital bedeutet daher nicht ohne Ressourcen.
Smartphones und Computer enthalten viele Metalle, Kunststoffe, Glas und elektronische Bauteile. Gewinnung und Verarbeitung verursachen Umweltbelastungen und können soziale Probleme in Lieferketten betreffen.
Lange Nutzungsdauer und Reparierbarkeit können den Bedarf an neuen Geräten reduzieren.
Bildschirmhelligkeit, dauernde Funkverbindungen, Rechenleistung und Übertragung beeinflussen den Strombedarf. Einzelne Handlungen sind oft klein, summieren sich aber bei sehr vielen Geräten und Diensten.
Die sinnvolle Frage lautet nicht „Darf ich digitale Medien nutzen?“, sondern „Welche Nutzung ist sinnvoll und wo kann unnötiger Verbrauch vermieden werden?“
Rechenzentren, Netze und unsichtbare Infrastruktur
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Cloudspeicher, Suchmaschinen und Streaming laufen auf Servern. Rechenzentren benötigen Strom für Rechenleistung, Speicherung, Netztechnik und Kühlung.
Ihre Umweltwirkung hängt unter anderem von Effizienz, Auslastung und Energieversorgung ab. Pauschale Einzelzahlen sollten deshalb immer mit Quelle und Kontext geprüft werden.
Defekte oder nicht mehr genutzte Geräte enthalten wertvolle Rohstoffe und teilweise problematische Stoffe. Sie gehören in geeignete Sammel- und Recyclingwege und nicht in den Restmüll.
Vor Entsorgung müssen persönliche Daten sachgerecht gelöscht oder Speicher nach Vorgaben behandelt werden.
Widersprüche und Zielkonflikte der Digitalisierung
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Digitale Technik kann Energie sparen, etwa durch intelligente Steuerung, verursacht aber selbst Ressourcenverbrauch. Videokonferenzen können Reisen ersetzen, benötigen jedoch Geräte und Rechenzentren.
Solche Zielkonflikte werden nicht mit einfachen Ja-Nein-Antworten gelöst, sondern durch Vergleich konkreter Alternativen.
Geräte länger nutzen, reparieren, weitergeben, unnötige Datenkopien vermeiden, Energiesparfunktionen verwenden und bewusster konsumieren sind praktische Maßnahmen.
Wichtige Dateien sollten trotzdem ausreichend gesichert werden; Datensparen darf nicht mit riskantem Verzicht auf Backups verwechselt werden.
Verantwortung, Konsum und gesellschaftliche Perspektive
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Einzelne Menschen können ihr Verhalten ändern, aber Hersteller, Rechenzentrumsbetreiber, Schulen und Politik gestalten ebenfalls Rahmenbedingungen. Reparierbarkeit, Updateversorgung und Recyclingangebote sind strukturelle Faktoren.
Nachhaltigkeit ist daher gemeinsame Verantwortung und nicht allein Aufgabe einzelner Nutzerinnen und Nutzer.
Digitale Geräte als Rohstoffträger untersuchen
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Arbeitsauftrag: Recherchiert anhand seriöser Quellen, welche Materialgruppen in einem Smartphone oder Notebook vorkommen.
Erwartetes Ergebnis: Materialübersicht.
Den Energieverbrauch digitaler Nutzung sichtbar machen
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Arbeitsauftrag: Ordnet verschiedene digitale Tätigkeiten danach, welche Komponenten und Infrastrukturen dafür arbeiten müssen.
Erwartetes Ergebnis: Infrastruktur-Schaubild.
Den Lebensweg eines Geräts nachzeichnen
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Arbeitsauftrag: Erstellt eine Kette von Rohstoffgewinnung über Herstellung und Nutzung bis Reparatur bzw. Recycling.
Erwartetes Ergebnis: Lebenszyklusdiagramm.
Zielkonflikte digitaler Nutzung diskutieren
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Arbeitsauftrag: Analysiert Beispiele wie Videokonferenz statt Reise oder Smart Home zur Energieeinsparung.
Erwartetes Ergebnis: Abwägungsmatrix.
Den eigenen digitalen Alltag reflektieren
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Arbeitsauftrag: Identifiziert Bereiche, in denen digitale Nutzung sinnvoll ist, und Stellen mit vermeidbarem Ressourcenverbrauch.
Erwartetes Ergebnis: Reflexionsliste.
Reparieren, weitergeben, recyceln vergleichen
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Arbeitsauftrag: Entscheidet bei mehreren Gerätezuständen über Reparatur, Weiterverwendung oder fachgerechte Entsorgung.
Erwartetes Ergebnis: Entscheidungsbaum.
Datenintensive und datensparsame Nutzung unterscheiden
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Arbeitsauftrag: Vergleicht verschiedene Übertragungs- und Speichergewohnheiten, ohne sinnvolle Sicherungen zu gefährden.
Erwartetes Ergebnis: Handlungsoptionen.
Arbeitsauftrag: Diskutiert Verantwortung aus Sicht von Nutzenden, Hersteller, Schule, Rechenzentrum und Politik.
Erwartetes Ergebnis: Rollenübersicht.
Arbeitsauftrag: Formuliert realistische Regeln zu Gerätekauf, Nutzungsdauer, Energieeinstellungen und Entsorgung.
Erwartetes Ergebnis: Nachhaltigkeitsregeln.
Ein nachhaltiges Digitalkonzept für Schule oder Zuhause entwerfen
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Arbeitsauftrag: Plant Maßnahmen zu Geräten, Updates, Energie, Reparatur, Weitergabe und Recycling.
Erwartetes Ergebnis: Digitalkonzept.
Arbeitsauftrag: Erkläre, warum Digitalisierung gleichzeitig Umweltprobleme lösen und neue Ressourcenprobleme erzeugen kann.
Erwartetes Ergebnis: Reflexion.
- Ich kann den Schwerpunkt „Ökologische Problemkonstellationen der Digitalisierung und eigenes verantwortungsvolles Handeln“ mit eigenen Worten erklären.
- Ich kann erklären, dass digitale Systeme materielle Infrastruktur benötigen.
- Ich kann Rohstoffe als Bestandteil digitaler Geräte benennen.
- Ich kann Energieverbrauch von Geräten, Netzen und Rechenzentren qualitativ erklären.
- Ich kann den Lebenszyklus eines digitalen Geräts beschreiben.
- Ich kann Elektroschrott und Recycling als Problemfelder einordnen.